Produktiv: Aber richtig!

Produktiv: aber richig!
Produktiv: aber richig!

Produktivität ist mir eigentlich nie schwergefallen. Umso mehr ich zu tun hatte, umso produktiver war ich. Ein Termin nach dem nächsten. Und in der Mittagspause noch schnell Mails lesen und beantworten. Jede Minute war durch getaktet. Und so verlor ich nie den Drive. Und war produktiv bis zum Schlafengehen. Schon klar. Kein unbedingt erstrebenswerter Zustand. Denn man sollte auch innehalten können und sich auch mal entspannen. Aber derzeit befinde ich mich am anderen Extrem. Und das ist Anlass für diesen und alle weiteren Artikel zum Thema Produktivität.

 

Meine Produktivität ist am Ende

Ein Freund fragt mich, wie es mit meiner Freiberuflichkeit und meinen Startup-Ideen läuft. Doch seine Fragen führen ins Leere. Denn da ist nichts. Nichts, dass mich glücklich macht. Nichts, dass ich wirklich zu Ende bringe. Aufgeschobene Bewerbungsschreiben. Ein Haufen voller Bürokratie auf meinem Schreibtisch. Und eine stetig wachsende To-Do-Liste konfrontiert mich jeden Tag mit meiner Faulheit. Meiner Unfähigkeit, Dinge zu Ende zu bringen. Meinem fehlenden Spirit. Doch mein Freund lässt dies nicht auf sich sitzen. Statt Mitleid, sendet er mir einen allumfassenden Artikel über Produktivität. Einen Artikel, den ich für mich und euch noch einmal aufbereiten möchte. Einen Artikel, der mich in den Selbstversuch stürzt.

 

35 Stunden Produktivität

Studien haben herausgefunden, dass Menschen „nur“ 35 Stunden in der Woche produktiv sein können. Alles über 35 Stunden kann zu einer kurzen Produktivitätssteigerung kommen. Diese hält allerdings nicht lange an. Daher beziehen sich alle Tipps der bald folgenden Artikel auf die 35 Stunden, an denen du produktiv sein kannst.

 

Qualitative Produktivität

Es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen quantitativer und qualitativer Produktivität. Du kannst am Tag sehr viele To-Dos abschließen: Emails checken, Telefonate führen, Briefe sortieren, Schreibtisch aufräumen, etc. Doch diese To Dos sind alle nur quantitativ und dienen wahrscheinlich nicht deiner Vision oder deinen Zielen. Qualitative Produktivität hilft dir, deiner Vision ein Stück näherzukommen. Natürlich hilft es dir, wenn Ordnung herrscht, aber darauf sollte nicht dein Fokus liegen.

 

Nur weil du beschäftigt bist, bist du noch lange nicht produktiv

Nur weil dein Terminkalender kurz vorm Platzen ist und du einen Haken nach dem anderen auf deine To-Do-Liste setzt, heißt das noch lange nicht, dass du produktiv bist. Du bist vielleicht beschäftigt, aber nicht zwingend produktiv. Denn Produktivität hat nicht viel damit zu tun, wie viel du tust, sondern wie viel du erreichst. Du kannst eine 60-Stunden-Arbeitswoche haben und die ganze Zeit mit deinen Kollegen quatschen, dauernd deine Emails checken oder anderen Aufgaben nachgehen, mit denen du nicht besonders viel bezweckst. Damit erreichst du aber weniger als jemand mit einer 30-Stunden-Arbeitswoche – der sich auf wichtige und einflussreiche Aufgaben konzentriert.

 

Productivity isn’t about how much you get done over a day–it’s about how much you accomplish. – Chris Bailey

 

Tipps für mehr Produktivität

In den folgenden Tagen und Wochen gibt es von mir eine Unmenge an Tipps und Tricks, wie man deine Produktivität steigern kann. Diese Tipps lassen sich grob in eine oder mehrere der drei Kategorien einteilen: Zeit, Energie und Aufmerksamkeit.

 

Produktivität

Um dich nicht zu überlasten, habe ich mehrere Artikel erstellt und sie in diese Unterpunkte gruppiert. Nicht alle Tipps sind vielleicht für dich hilfreich. Denn jeder Mensch tickt anders. Aber ich werde dir Möglichkeiten aufzeigen, wie du auf unterschiedliche Weise deine Produktivität erhöhen kannst. Falls einige Tipps für dich besonders hilfreich oder überflüssig waren, freue ich mich über dein Feedback und deine Kommentare.

 

Weiterführende Artikel:

Erhöhe dein Energielevel

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2 Comments

  • Anna sagt:

    Ich bin schon sehr gespannt auf die kommenden Tage, die vielen Tipps und die Ergebnisse deines Selbstversuchs! Bei mir steht ja gerade die Masterarbeit an – thematisch könnte es für mich also nicht besser passen. 🙂

    • Rina Rina sagt:

      Hey Anna,
      passend zu deiner Masterarbeit werde ich diesen Monat auch noch einen Artikel online stellen. Ich hoffe er wird dir helfen.

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